Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
„Wir sind vor der Frage gestanden, ob wir nur ausmalen möchten und Licht- und Lautsprecheranlage neu anschaffen, oder ob wir die Kirche nach dem II. Vatikanum umgestalten“, erklärte Ebensees Pfarrer Alois Rockenschaub.
Die Pfarrgemeinde entschied sich für eine umfassende Innenrenovierung, die die feiernde Gemeinde in Sitzblöcken um den Altar neu anordnete. „Die Kirche eignet sich dazu, Altar, Ambo und Sedes in die Mitte zu rücken. Der Tisch des Wortes und der Tisch des Brotes sind dann in der Mitte“, sagte der Pfarrer. Statt der bisher 600 Sitzplätze sollte es nur noch 450 geben, was für den Sonntagsgottesdienst ausreichend war. Der Pfarrgemeinderat war sich über die Neugestaltung einig.
Natürlich habe es in Ebensee auch Gegenstimmen gegeben, berichtete die KirchenZeitung. „Für manche ist es schwierig, sich auf Neues einzustellen oder Gewohntes zu verlassen – auch im Glauben“, war sich Rockenschaub bewusst. Nach persönlichen Gesprächen mit den Gegner/innen war er überzeugt davon, dass seine Pfarre gut auf die Veränderung vorbereitet war.
In der gleichen Ausgabe berichtete die KirchenZeitung zudem aus Weißrussland, wo die Caritas in der Nähe der Hauptstadt Minsk ein Zentrum zur Schulung für Menschen in Sozialberufen errichtete. Gleich daneben entstand ein Haus zur Betreuung von krebskranken Kindern (Opfer der Tschernobylkatastrophe) mit ihren Müttern. Im Jahr 2002 war es kurz vor der Fertigstellung, KirchenZeitungsleser hatten sich mit Spenden an den Baukosten beteiligt.

Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
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