Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
Der Fachausschuss Liturgie hat die Initiative und den Anfang des Projekts gesetzt. Die Ausschussmitglieder haben ein mächtiges Holzkreuz vor der Außenwand der Werktagskapelle aufgestellt. Damit verbunden war die Einladung, dort abzulegen, was Menschen belastet. Die Symbole der Lebenslasten werden stetig mehr, Pfarrangehörige errichteten darüber hinaus aber auch eigene Installationen. Die Jungschar hat zwei Zelte aufgestellt, die an das Schicksal der Flüchtlinge auf der griechischen Insel Lesbos erinnern. Zwei Kreuze, die sich einander zuneigen und gegenseitig stützen, stehen als Symbol gegen die Vereinsamung in der Gesellschaft.
Sie bilden eine weitere Station neben einem begehbaren Kreuzweg, den eine Pfarrbewohnerin gestaltet hat. Das aus Baustahlgitter erichtete Kunstwerk ist ähnlich begehbar wie ein Labyrinth und wird bis zur Karwoche noch um Verse aus dem Psalm 22 wachsen. Die Firmgruppe der Pfarre hat ein Steinkreuz gelegt. Die Besinnungs- und Mitmachimpulse außerhalb der Kirche sind jederzeit frei zugänglich. Den Installationen im Außenbereich entsprechen vier Bibeltetxe im Innern der Kirche, die auf großformatigen Blättern ausgedruckt und im gesamten Raum verteilt sind. Am Karfreitag werden sich Außen und Innen verbinden, indem das große Kreuz, das jetzt vor der Kirche steht, in die Kirche getragen und vor dem Altar aufgestellt wird. Gerhard Prieler vom Fachausschuss Liturgie freut sich, dass das Projekt auf so großes Echo gestoßen ist.

Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
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