Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
In „normalen“ Jahren im Bildungshaus Schloss Puchberg versammelt, trafen sich diesmal die Vertreter/innen der 65 Seelsorgeteams online, um den Vortrag von Anna Hennersperger zu hören. Die Pastoraltheologin, die Seelsorgeamtsleiterin der Diözese Gurk-Klagenfurt war, analysierte die pastorale Situation heutiger Pfarrgemeinden in der Spannung von Tradition und Innovation und lud zu einer zeitgemäßen Pastoral ein. Eine solche Pastoral versucht den unterschiedlichen Ansprüchen religiös suchender Menschen gerecht zu werden, ohne die Grundaufträge einer christlichen Gemeinde aus den Augen zu verlieren, betonte Hennersperger.
Die gesamte Tagung und das Referat standen unter dem Pauluswort aus dem ersten Thessalonicherbrief (1 Thess 5, 21): „Prüft alles und behaltet das Gute.“ Hennersperger wies auf die Gemeinde von Thessalonich hin, die sich immer wieder auf „Neues“ einlassen und schauen musste, was davon „gut“ war und sich mit dem Evangelium verbinden ließ. Sie rief die Mitglieder der Seelsorgeteams auf, die Türen und Fenster der Gemeinden weit aufzumachen, damit der Geist Jesu aus- und eingehen kann und sie Orte werden, wo über den Glauben gesprochen und Nächstenliebe gelebt wird.

Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
Turmeremitin Birgit Kubik berichtet über ihre Woche in der Türmerstube hoch oben im Mariendom Linz >>

Die KIRCHENZEITUNG bietet vielfältige Angebote für Pfarren:
Jetzt die KIRCHENZEITUNG 4 Wochen lang kostenlos kennen lernen. Abo endet automatisch. >>