Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
Start der Reihe war am 28. März 2022 mit Dompfarrer Maximilian Strasser, Ökumene-Beauftragte Gudrun Becker (Röm.kath.), Pfarrer Samuel Ebner (Altkath.), Pfarrer Wolfgang Ernst (Evang. A.B.), Pfarrer Sorin Bugner (Rumän.-orth.) und Diakon Nemanja Micic (Serb.-orth.).
80 Personen waren in den Linzer Mariendom gekommen. Mit Psalm 34 wurde die Hoffnung auf Rettung, Frieden und das Ende des Leides zum Ausdruck gebracht. Der Psalm bestärkt im Vertrauen, dass Gott den Leidenden und Zerbrochenen nahe ist. „Suche den Frieden und jage ihm nach“ und „Nahe ist der Herr den zerbrochenen Herzen, er hilft denen auf, die zerknirscht sind“ sind bekannte Verse daraus. Mit einer für diesen Zweck gestalteten Friedenskerze wurde ein Lichtritual vollzogen.
Die musikalische Gestaltung übernahmen Bohdan und Ewa Hanushevsky von der Gruppe Kohelet 3 mit ukrainischer, jiddischer, osteuropäischer Musik übernommen. Besonders berührend für die Mitbetenden war das selbst komponierte Nigun (jüdisches Lied), das die Hoffnung auf Frieden, Geschwisterlichkeit und Mitgefühl zum Ausdruck bringt sowie ein Friedenslied aus der Ukraine.
Eine Weiterführung der ökumenischen Gebetsreihe ist geplant. Die Intention dabei ist es, "mit Gedanken, Gebeten, Hoffnungen bei den Menschen in der Ukraine zu bleiben, das Leid und den Krieg nicht zu vergessen".
Die Termine sind 14-tägig am Montag um 19.00 Uhr: 11.4., 25.4. und 9.5. Eine Kerze soll mitgebracht werden.

Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
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