Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
Andorf. Die älteren Jugendlichen sind an ihren Schulen in der Regel immer noch nicht im regulären Untericht. Seit November sitzen sie zuhause am Computer und lernen für ihre Gegenstände. So auch die Schüler/innen der Landwirtschaftlichen Berufs- und Fachschule (LwBFS) Andorf. „Der Religionsunterricht, der ganz besonders von der persönlichen Interaktion lebt, steht dabei im DistanceLearning enormen Herausforderungen gegenüber“, berichtet Johanna Himsl, Religionslehrerin in Andorf. Trotzdem würden sich die Religionslehrer/innen bemühen, Hirn, Herz und Hand in abwechslungsreicher, kreativer Methodik anzusprechen. Die 3c-Klasse fertigte beispielsweise eine Fotocollage mit adventlichen Bildern des Friedens an. Sorgen und Ängste der Coronapandemie kommen im Distance Learning ebenso zur Sprache wie die Frage, ob das Einhalten der Corona-Regeln ein Akt der Nächstenliebe ist. Bei besinnlichen Stundeneinstiegen wurden zuhause die Kerzen am Adventkranz entzündet und via Videokonferenz gemeinsam gesungen. Die letzte Stunde vor den Weihnachtsferien wartete ebenfalls mit einem besonderen Impuls auf: mit der Einladung an jede Klasse, Geschichten, Texte, Lieder oder Videos vorzustellen und es sich zu Haus vor dem Laptop mit Kinderpunsch und Keksteller gemütlich zu machen. „Damit man in Stimmung kommt, muss man für Stimmung sorgen“, betont Johanna Himsl.

Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
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