Maria Fischer studierte Theologie und Philosophie. Sie ist Pastoralvorständin der Pfarre TraunerLand in der Diözese Linz.
Aus allen neun Pfarrgemeinden der neuen Pfarre Ennstal kamen sie zur Gottesmutter nach Maria Neustift: zu Fuß, mit dem Rad oder auch motorisiert. Vergangenen Samstag feierte diese große Pilgergemeinschaft in der großen Pfarr- und Wallfahrtskirche die Gründung der neuen Pfarre.
Wallfahrt und Wanderung sind auch Sinnbild für das Leben der Menschen. Pfarrer Friedrich Lenhart griff das Bild auf und erweiterte es: Die Pfarrgemeinden seien wie Berghütten auf dieser Wanderung, wo sich die Menschen wieder stärken können, sagte er in seiner Begrüßung. In seiner Predigt rief er dazu auf, einen wachen Blick auf die Pfarrgemeinden und die Pfarre insgesamt zu haben.
Aus allen Knotenpunkten und Pfarrgemeinden hatten Vertreter:innen Wasser mitgebracht, das in ein gemeinsames Becken zusammenkam und das dann gemeinsam gesegnet wurde. Das so vermischte Wasser wurde dann, wie Pastoralvorständin Anita Aigner erklärte, wieder aufgeteilt und mitgegeben.
Allerdings brachen nach dem Gottesdienst viele Teilnehmer:innen noch nicht auf: Gemeinsam wurde gegessen und getrunken, die Katholische Jugend und Bäuerinnen boten Stärkung an, unter den sehr zahlreichen helfenden Händen bei der Feier war auch Birgit Templ, Verwaltungsvorständnin der neuen Pfarre, zu sehen.
Für den Nachmittag war dann eine Segensfeier in der Kirche vorgesehen. Trotz eines leichten Windes war der Festtag der Pfarre Ennstal von Sonnenschein gekrönt.

Maria Fischer studierte Theologie und Philosophie. Sie ist Pastoralvorständin der Pfarre TraunerLand in der Diözese Linz.
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