Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
Die Krippe ist ein großes Gemeinschaftsprojekt, an dem insgesamt mehr als 40 Personen aus der Pfarrgemeinde Timelkam in 1.500 Arbeitsstunden mitwirkten.
Ein halbes Jahr lang werkten die freiwilligen Helfer:innen unter der Leitung der Krippenbaumeister Petra und Hans-Peter Kastinger in deren Keller an der Krippe.
Seit 16 Jahren widmet sich das Ehepaar der kunstvollen Gestaltung von Weihnachtskrippen, nun hat es mit der Osterkrippe ein neues Kapitel aufgeschlagen. „Das Krippenbauen bietet einen Ausgleich zum beruflichen Alltag. Man zieht sich in den Keller zurück und kann dort seiner Kreativität freien Lauf lassen“, erzählt Petra Kastinger im Gespräch mit der Kirchenzeitung. Die Szenen vom Einzug nach Jerusalem über das letzte Abendmahl bis zum leeren Grab sollen Besucher:innen emotional berühren. „Wir wollen einen lebendigen Eindruck davon vermitteln, wie es damals war“, sagt Petra Kastinger.
Die Krippe, deren Ausstattung mit Spenden finanziert wurde, zeigt dazu ein detailreiches altes Jerusalem mit Basar, dem Palast des Pontius Pilatus und dem Hügel Golgotha. 100 handgefertigte Figuren aus Südtirol illustrieren die letzten Tage im Leben Jesu.
Die Osterkrippe wurde am Palmsonntag feierlich eingeweiht. Bis Christi Himmelfahrt (14. Mai) kann das Kunstwerk in der Timelkamer Kirche besichtigt werden.

Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
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