Hannah Bilgeri MA ist Pastoralassistentin in Ausbildung in der Pfarre Bruder Klaus in Dornbirn Schoren.
Beim jährlichen ökumenischen „Weitblicktreffen“ der Klimabündnis-Pfarren im Pfarrheim Urfahr-St. Josef stand die Frage, wie sich der Klimawandel auf das Leben der Menschen auswirkt und welche Rolle Pfarrgemeinden dabei übernehmen können, im Mittelpunkt.
Norbert Ellinger vom Klimabündnis betonte, dass Pfarrgemeinden gefordert seien, Schutz- und Begegnungsräume für besonders betroffene Menschen zu schaffen. Ein Beispiel dafür ist das 2025 gestartete Linzer Projekt „Coole Orte“, bei dem unter anderem Kirchen als kühle Rückzugsorte während Hitzeperioden genutzt werden. „Kirchen haben sich bewährt, nicht nur als Orte der Kühle, sondern auch als Orte der Ruhe“, betonte Lucia Göbesberger, Umweltbeauftragte der Diözese Linz, den Mehrwert. Denn: „Hitze zermürbt“, sagt sie: „Um sich wieder zu erholen, braucht es ruhige, kühle Räume wie Kirchen. Diese sind konsumfrei, tagsüber zugänglich und in allen Linzer Stadtteilen zu finden.“
„Der Klimawandel ist auch bei uns angekommen und prägt zunehmend unseren Alltag“, betonte Georg Spiekermann, Koordinator des Netzwerks der Klimabündnis-Pfarrgemeinden. Neben lokaler Unterstützung rückte auch die globale Verantwortung für Klimagerechtigkeit und Schöpfungsverantwortung noch mehr in den Fokus.
In Oberösterreich engagieren sich bereits mehr als 70 Pfarrgemeinden im Klimabündnis. Auch die Kirchenzeitung ist seit 2022 Mitglied des Klimabündnisses.

Hannah Bilgeri MA ist Pastoralassistentin in Ausbildung in der Pfarre Bruder Klaus in Dornbirn Schoren.
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