Lukas Pallitsch, Dr., PhD, ist Universitätsassistent (post-doc) am Institut für Religionspädagogik und Katechetik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien sowie Beauftragter der Diözese Eisenstadt für den christlich-jüdischen
Am 13. August 1943 – vor 81 Jahren – wurde der Ordensmann der Marianisten, Pater Jakob Gapp, von den Nationalsozialisten in Berlin-Plötzensee enthauptet.
Das Glaubens- und Lebenszeugnis des im Jahr 1996 seliggesprochenen Martyrers ist auch heute Vorbild für ein christliches Engagement. Dieses Zeugnis wird bei der Gedenkmesse am Greisinghof am Dienstag, 13. August um 19 Uhr gefeiert, wo auch P. Helmut Brandstetter SM in seine dritte Amtszeit als Regionaloberer eingeführt wird.
Im Anschluss laden die Marianisten zur Agape und Ausstellung „Die Schule im Nationalsozialismus“ von Kurt Czerwenka. Auf über 16 Tafeln werden sowohl die Tätigkeit von Jakob Gapp als Religionslehrer sowie der Wandel des Schulsystems im Nationalsozialismus dargestellt.
Ein frühes und wesentliches Ziel war die totale Kontrolle über die Kinder- und Jugenderziehung, um das Führerprinzip und das NS-Menschenbild zu oktroyieren. Durch den Entzug des Öffentlichkeitsrechts und der Pflicht, sich aktiv für den Religionsunterricht anzumelden, wurde die Wertevermittlung ein staatliches Monopol mit dem Ziel, die Saat des Rassenhasses in die jungen Köpfe zu pflanzen.
Bildungshaus Greisinghof, Mistlberg 20, 4284 Tragwein, Tel. 07263/86011, www.greisinghof.at

Lukas Pallitsch, Dr., PhD, ist Universitätsassistent (post-doc) am Institut für Religionspädagogik und Katechetik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien sowie Beauftragter der Diözese Eisenstadt für den christlich-jüdischen
Turmeremitin Birgit Kubik berichtet über ihre Woche in der Türmerstube hoch oben im Mariendom Linz >>

Die KIRCHENZEITUNG bietet vielfältige Angebote für Pfarren:
Jetzt die KIRCHENZEITUNG 4 Wochen lang kostenlos kennen lernen. Abo endet automatisch. >>