Maria Fischer studierte Theologie und Philosophie. Sie ist Pastoralvorständin der Pfarre TraunerLand in der Diözese Linz.
Außerdem wurden im Februar 2003 die ersten Notfallseelsorger:innen beauftragt.
Als sie in dem Alter war, in dem die meisten Katholik:innen gefirmt werden, konnte sie keine Firmpatin für sich finden. In ihrer Kinder- und Jugendzeit, also während des Zweiten Weltkriegs und der Nachkriegszeit, hatten die Leute andere Sorgen.
Ihr Wunsch, sich firmen zu lassen, blieb jedoch aufrecht. So erfüllte sich die ältere Dame aus der Pfarre Linz-Guter Hirte selbst den lang ersehnten Wunsch und empfing das Sakrament der Firmung mit ihrer Schwiegertochter als Firmpatin.
Die Rolle der katholischen Kirche in der Gesellschaft sah sie zum Teil kritisch. Habe doch diese, ihrer Ansicht nach, in der Vergangenheit ihre Macht manchmal ausgenützt, sodass viele Menschen leiden mussten. Inzwischen habe sich aber innerhalb der Kirche vieles verändert, erzählte sie: „Früher hatte der Pfarrer sehr viel Macht. In der jetzigen Zeit aber ist alles viel lockerer. Pfarrer sein ist heute ein Beruf wie jeder andere.“
Im Februar 2003 beauftragten die evangelische und die katholische Kirche in Oberösterreich die ersten Notfallseelsorger:innen, damit diese künftig Menschen in außergewöhnlich belastenden Lebenssituationen beistehen und gleichsam Erste Hilfe für die Seele leisten konnten.
„Abernicht nur die großen Katastrophen, sondern auch jene Tragödien, die wenige Menschen betreffen, erfordern die Unterstützung der Notfallseelsorger/innen: ein Unglücksfall, ein unerwarteter Tod, ein Selbstmord – wo Menschen unter der seelischen Belastung zusammenzubrechen drohen, sind die Notfallseelsorger/innen zur Stelle“, berichtete die Kirchenzeitung.

Maria Fischer studierte Theologie und Philosophie. Sie ist Pastoralvorständin der Pfarre TraunerLand in der Diözese Linz.
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