Maria Fischer studierte Theologie und Philosophie. Sie ist Pastoralvorständin der Pfarre TraunerLand in der Diözese Linz.
Es hat gedauert und auch gekostet, aber es hat sich gelohnt. So fasst Gerhard Schwandl, Obmann des Finanzausschusses der Pfarre und Projektleiter den langen Prozess des Überlegens, Planes und Umsetzens zusammen.
Seit kurzem können Menschen mit Gehbeeinträchtigung die Pfarrkirche barrierefrei betreten. Das ist ein große Erleichterung für die Betroffenen, von denen es in Baumgartenberg überdurchschnittlich viele gibt.
Denn das Kloster beherbergt mehrere Wohngruppen für Menschen mit besonderen Bedürfnissen, und in unmittelbarer Nachbarschaft zur Kirche befindet sich das SENIORium Baumgartenberg. In einer eigenen Station wohnen dort auch knapp zwanzig betagte Schwestern vom Guten Hirten.
„Wo vorher die Unterstützung von mindestens zwei Personen notwendig war, damit ein Rollifahrer die Kirche besuchen konnte, kann er dies jetzt weitgehend ohne Hilfe und selbstständig machen. Unsere Bewohner:innen fühlen sich in der Pfarre wertgeschätzt. Diese Wertschätzung spüren wir auch durch die Verwirklichung des barrierefreien Zugangs“, sagt Helga Gruber, Wohnheimleiterin im Kloster, erfreut.
In Absprache mit dem Bundesdenkmalamt und mit Hilfe der Diözese Linz hat die Pfarre Baumgartenberg einen Taster bei der Kirchentür und eine Rampe aus Stahl zur Vorhalle errichtet und im Kirchenraum weitere kleinere Hürden beseitigt. Das Projekt kostete 59.000 Euro.

Maria Fischer studierte Theologie und Philosophie. Sie ist Pastoralvorständin der Pfarre TraunerLand in der Diözese Linz.
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