Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
Sämtliche Katholik:innen Österreichs werden am 7. März 2027 zur Wahl der Pfarrgemeinderäte an die Urnen gerufen. Beate Schlager-Stemmer, Diözesan-Referentin für Pfarrgemeinderäte, stellte die einzelnen Schritte der Vorbereitung vor, die auf die Pfarren und Pfarrgemeinden zukommen, und auch die dazu angebotenen Schulungen. Ein Bereich, der im Blick auf die kommende Wahl immer wieder angesprochen werde, sei das Verhältnis von Seelsorgeteam und Pfarrgemeinderat, erläuterte Schlager-Stemmer. Im Gesamten gehe es um eine gute Aufteilung der Verantwortung.
Beim Pastoralrat wurde auch das Thema „Herausforderungen für die christliche Feierkultur in einer zunehmend säkularen Gesellschaft“ in einem eigenen Tagesordnungspunkt behandelt. Es wurden Fragen und Erfahrungen angesprochen. Seelsorger:innen sind mehr denn je gefordert, einen Weg zwischen den Anliegen der Menschen, theologischem Sinn von Sakramenten und kirchlichen Regelungen zu finden. „Ein Rahmen ist wichtig, damit man Spielräume nutzen kann“, war eine der Markierungen für eine verantwortete Pastoral.
Neben dem einstimmigen Beschluss des Personalplans, der bis 2030 gelten wird, wurde auch über die Umsetzung des syno-dalen Prozesses in der Diözese berichtet. Geplant ist eine Diözesanversammlung im Frühjahr 2027 (nach der Pfarrgemeinderatswahl im April oder Mai), in der die Erfahrungen mit der Synodalität zusammengetragen und besprochen werden können. Darüber hinaus sollen in dieser Zusammenkunft auch Menschen und Gruppen einen Platz bekommen, die in der Delegiertenstruktur der Diözese kaum oder nicht vertreten sind. Es handelte sich bei der Ankündigung um eine erste Information des Pastoralrats, Details stehen noch nicht fest.

Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
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