Maria Fischer studierte Theologie und Philosophie. Sie ist Pastoralvorständin der Pfarre TraunerLand in der Diözese Linz.
Die acht katholischen und zwölf muslimischen Schüler:innen einer vierten Klassen der Volksschule Traun stellten sich bei einem Projekt gegenseitig wichtige Feste ihrer Glaubensgemeinschaft vor. Die katholischen Kinder trugen das Weihnachtsevangelium vor, bauten eine Krippe auf und sangen das Vaterunser.
Die muslimischen Mitschüler:innen rezitierten Passagen aus dem Koran in arabischer Sprache. Sie hatten auch ihre Gebetsteppiche mitgebracht und sprachen gemeinsam ein Gebet. Religionslehrerin Edith Baar und ihr muslimischer Kollege Izzet Okutan waren nach dem Pilotversuch mit einer Klasse beeindruckt, wie die Kirchenzeitung berichtete: „Die Kinder haben mit großem Interesse, vor allem mit Respekt, die einzelnen Darbietungen mitverfolgt.“
Rund 170 Schüler:innen der Volksschule Traun (von insgesamt 300 Schüler:innen) waren im Jahr 2008 muslimisch, an die 70 katholisch. „Das Zusammenleben der Kinder in der Schule ist wirklich unproblematisch“, betonte Religionslehrerin Baar.
Mehr als 110 Schadensmeldungen waren nach dem Sturm Anfang März 2008 bei der Ecclesia-Versicherung eingegangen, bei der sämtliche kirchlichen Gebäude der Diözese Linz versichert sind. Den Großteil der Schäden hatte der Sturm mit dem Namen „Emma“ im Innviertel angerichtet.
Auf dem Kirchturm in Braunau-Ranshofen knickte die Gewalt des Windes das Kirchturmkreuz. Am schlimmsten hatte es aber die Stadtpfarrkirche Steyr erwischt. Im Kirchendach klafften Löcher in der Größe, die der Dachfläche von mehreren Einfamilienhäusern entsprechen.

Maria Fischer studierte Theologie und Philosophie. Sie ist Pastoralvorständin der Pfarre TraunerLand in der Diözese Linz.
Turmeremitin Birgit Kubik berichtet über ihre Woche in der Türmerstube hoch oben im Mariendom Linz >>

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