Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
Steinbach/Steyr. Von den 1960er Jahren bis 2009 wirkte Franz Weißenberger als Priester in Steinbach an der Steyr. „Ich war das erste Kind, dass er getauft hat“, erzählt Christian Dörfel. Später sollte er Tür an Tür mit Franz Weißenberger arbeiten, denn seit 2002 hat er das Amt des Bürgermeisters in Steinbach inne. „Die Zusammenarbeit war immer gut“, betont Dörfel. Die Kooperation funktioniere auch mit den Nachfolgern des Anfang des Jahres verstorbenen Langzeitpfarrers. „Wir schaffen es, gemeinsam Lösungen für Probleme zu finden“, betont Christian Dörfel.
Kleinere „Großpfarre“. Auch für die Diözesanleitung findet er in diesem Zusammenhang lobende Worte. Der Grund: Bei der Neuorganisation der Pfarrgemeinden im Zukunftsprozess wurde die Bitte der politischen Gemeinden erhört, die neue (Groß-)Pfarre Steyrtal nicht wie im ursprünglichen Plan vorgesehen bis Windischgarsten auszuweiten. So wird die Pfarre Steyrtal zwar über das jetzige Dekanat Molln hinausreichen, aber kleinräumiger sein als zuerst angedacht. Bei der Visitation wird Christian Dörfel diesen Dank persönlich aussprechen, wenn die Diözesanleitung mit den vier Ortschefs im Dekanat Molln zusammentrifft. Ein weiteres Gesprächsthema soll das „Haus der Region“ sein, das im alten Pfarrhof untergebracht ist. Geht es nach Christian Dörfel, soll der Baurechtsvertrag mit der Diözese für dieses Zentrum für regionale Entwicklung verlängert werden. Derzeit läuft der Vertrag bis 2032. Darüber hinaus ist der Ortschef von Steinbach froh, dass die Visitation wieder Begegnungen ermöglicht. „Die Kirche und die Gemeinde leben vom Kontakt mit den Menschen“, betont Dörfel.

Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
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