ist Religionslehrerin und Pastoralassistentin im Südburgenland, derzeit in Elternkarenz.
Zahlreich waren die Erinnerungen von Weggefährt:innen, beeindruckend seine Lebensbilanz und sein Einsatz für das Land Oberösterreich und die Menschen – dies war rückblickend bei der Gedenkveranstaltung im Landhaus und dem Requiem im Mariendom zu spüren.
Genannt wurden hier Errungenschaften wie die Einführung des Pflegegelds, die Gründung des Musikschulwerks 1977 und die Betriebsansiedelungen großer Firmen. Das Durchschneiden des Eisernen Vorhangs und der EU-Beitritt Österreichs, das ihn als begeisterten Europäer besonders freute, zählte auch zu den persönlichen Wegmarken von Josef Ratzenböck. Landeshauptmann Thomas Stelzer würdigte den Verstorbenen als „großen politischen Gestalter Oberösterreichs, einen Brückenbauer, der stets das Verbindende gesucht hat“. Der prägende Satz „Streit zehrt, Friede nährt“ stand unter Ratzenböcks Porträtbild zu lesen.
Bischof Manfred Scheuer würdigte den Verstorbenen als „Kümmerer für das gute Leben“: „Ich glaube, dass im Leben und im Wirken von Josef Ratzenböck diese politische Dimension von Liebe durchscheint. Politik als angewandte Liebe zur Welt, das hat für Landeshauptmann Ratzenböck geheißen, nicht auszuweichen vor der Verantwortung. Josef Ratzenböck hat Verantwortung übernommen und er hat die Leute gemocht.“
Josef Ratzenböck wurde nach den Trauerfeierlichkeiten in Linz im Kreise der Familie in seinem Geburtsort Neukirchen am Walde beigesetzt.

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Turmeremitin Birgit Kubik berichtet über ihre Woche in der Türmerstube hoch oben im Mariendom Linz >>

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