Maria Fischer studierte Theologie und Philosophie. Sie ist Pastoralvorständin der Pfarre TraunerLand in der Diözese Linz.
Diese fand im Bildungshaus Schloss Puchberg am 31. März statt. Die Pfarrgemeinderäte würden in ihrer Zusammensetzung für die nötige Vielfalt in den Pfarren sorgen, betonte Fredi Steininger, Pfarrgemeinderat in Zell an der Pram bei der Podiumsdiskussion.
Hans Putz, früherer PGR-Referent in der Diözese Linz, hob Teamarbeit als eines der Prinzipien der PGR-Arbeit hervor: „Der PGR ist keine Sache für Einzelkämpfer“, sagte Hans Putz.
„Die Pfarrgemeinderäte sind ein Segen, gerade dort, wo Menschen ermutigt, begleitet, getröstet, aufgebaut werden“, sagte Diözesanbischof Manfred Scheuer, der ebenso wie Bischof em. Maximilian Aichern unter den Gratulanten war.
Der österreichische „PGR-Bischof“ Josef Marketz würdigte in seine Ansprache die vielen „mutigen pastoralen Impulse“, die in den vergangenen Jahrzehnten von der Diözese Linz ausgegangen seien, ausdrücklich nannte er dabei auch die Seelsorgeteams als Pfarrleitungsmodell mit Beteiligung Ehrenamtlicher. Die Entstehung der Seelsorgeteams sei vor zwei Jahrzehnten eine Möglichkeit gewesen, in der Not etwas zu bewegen, sagte dazu der aktuelle diözesane Referent für die Seelsorgeteams, Josef Froschauer. „Aber es war keine Notlösung.“
Aktuell gibt es 122 Seelsorgeteams: 71 in der bisherigen Form und 51 neuen Typs in jenen fünf neuen Pfarren („Pionierpfarren“), in denen die Pfarrstruktur-Reform bereits umgesetzt ist. Jahr für Jahr sollen nun 70 bis 100 solcher Teams neu hinzukommen.
Insgesamt sind in der Diözese Linz 8.000 Frauen und Männer in Pfarrgemeinderäten aktiv. Rund 80.000 bis 100.000 Menschen haben allein in der Diözese Linz in den vergangenen 50 Jahren in einem Pfarrgemeinderat gewirkt, schätzte die diözesane PGR-Referentin Beate Schlager-Stemmer bei der Feier.

Maria Fischer studierte Theologie und Philosophie. Sie ist Pastoralvorständin der Pfarre TraunerLand in der Diözese Linz.
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