Lukas Pallitsch, Dr., PhD, ist Universitätsassistent (post-doc) am Institut für Religionspädagogik und Katechetik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien sowie Beauftragter der Diözese Eisenstadt für den christlich-jüdischen
Die Initiative fordert die Einführung des Karfreitags als Feiertag für alle Beschäftigten. Hintergrund ist die Abschaffung des Feiertagsstatus für Evangelische und Altkatholik:innen im Jahr 2019 nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs. Unterschriften können noch bis 22. Juni geleistet werden.
Die evangelisch-lutherische Bischöfin Cornelia Richter sieht in dem privat initiierten Volksbegehren ein Zeichen dafür, dass die Unzufriedenheit über die damalige Regelung weiterhin groß ist. Das Thema bewege viele evangelische Christinnen und Christen. Eine offizielle Unterstützung durch die evangelische Kirche gebe es jedoch nicht. Zugleich unterstreicht Richter die besondere religiöse und gesellschaftliche Bedeutung des Karfreitags.
Auch die altkatholische Bischöfin Ingrid Kubin sieht im Volksbegehren wichtige Anliegen aufgegriffen. Es lenke die Aufmerksamkeit auf die Bedeutung des Karfreitags und die Situation religiöser Minderheiten. Ob man das Volksbegehren unterschreibe, sei eine persönliche Gewissensentscheidung, sagte Kubin.

Lukas Pallitsch, Dr., PhD, ist Universitätsassistent (post-doc) am Institut für Religionspädagogik und Katechetik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien sowie Beauftragter der Diözese Eisenstadt für den christlich-jüdischen
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