Viele Linzer/innen fordern seit Langem eine Verbesserung der Situation für Radfahrer/innen auf der Nibelungenbrücke. Dazu gab es nun – nach dem 5. April – am 28. Juni eine zweite Radfahrer/innen-Demonstration. Die Demonstrierenden fuhren auf der Brücke zwischen Linz und Urfahr mehrmals hin und retour. Dann bildeten sie eine Menschenkette zwischen Rathaus und Landhaus. Gerhard Prieler, Sprecher der „Initiative FahrRad OÖ“ (Solidaritätspreisträgerin 2008), forderte den Linzer Verkehrsstadtrat Vizebürgermeister Klaus Luger und den Verkehrsreferenten des Landes OÖ, Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl, zu Gesprächen über den Ausbau der Nibelungenbrücke auf. „Stadt und Land sehen sich beide derzeit nicht für den Ausbau der Brücke zuständig. Das Zuständigkeits-Ping-Pong-Spiel muss aufhören“, sagte Prieler. Nicht nur die Sicherheit auf der Nibelungenbrücke müsse verbessert, insgesamt soll der Alltagsradverkehr in Linz gefördert werden.