Die Gewerkschaftsschule feiert das 50-Jahr-Jubiläum ihres Bestehens.
Ausgabe: 2013/27, Hartl, Gewerkschaft, Schulung
02.07.2013
Auch viele kirchliche Mitarbeiter/innen haben die Kurse absolviert, etwa 2010 bis 2012 die Betriebsrätin Magdalena Hartl aus dem Pastoralamt.
Jedes Gewerkschaftsmitglied kann die vier Semester „buchen“. Es gibt zwei Mal in der Woche eine Abend-Portion, dazu einige Wochenenden und gleich zum Einstieg vier Tage Schulung. – Sehr intensiv empfunden „und sehr hilfreich“ ist das Resümee von Magdalena Hartl. Am spannendsten waren für sie die Projekte. Bei diesen hat sie thematisch und praktisch viel profitiert. Etwa beim Jugendprojekt „Nur noch kurz die Welt retten“. Die Projektwahl und die Herangehensweise ist den Teilnehmer/innen-Teams überlassen. Ihr Team hatte die Aufgabe, Jugendlichen die Gewerkschaft näherzubringen. Das geschah zum Beispiel durch eine Wanderung mit Schüler/innen des Aloisianums am Freinberg (Foto, ganz rechts vorne Magdalena Hartl). Bei Stationen gab es – nach dem Start-Lunchpaket – inhaltliche Pakete, etwa zur Zivilcourage und zur Verteilungs-Ungerechtigkeit. Schließlich sollten die Schüler/innen Werte ersteigern. Alle hatten dazu gleiches Anfangs-Kapital. Was auffiel: Viel wurde für den Wert Familie eingesetzt. Magdalena Hartl sieht sich durch den Lehrgang bereichert – nicht nur für ihre betriebsrätliche Arbeit. Sie wurde motiviert, selbst die Lehrgangs-Coach-Ausbildung zu machen.