Reformation gemeinsam feiern --- Junge Flüchtlinge willkommen --- „Rat auf Draht“ muss bleiben
Ausgabe: 2013/27, Reformation, Flüchtlinge, Rat auf Draht
02.07.2013
Reformation gemeinsam feiern
Das im Jahr 2017 stattfindende Reformationsjubiläum anlässlich des Thesenanschlages Luthers (1517) soll von Katholiken und Protestanten gemeinsam gefeiert werden. Dafür sprach sich der österreichische „Ökumene-Bischof“, Manfred Scheuer (Innsbruck), aus. Er verwies darauf, dass das ursprüngliche Anliegen Luthers nicht die Gründung einer neuen Kirche war, sondern ein Aufruf zur persönlichen und kirchlichen Umkehr vor dem Hintergrund der Verkündigung der Apostel und der alten Kirche. Auch Katholiken könnten für diesen Anstoß zur Reform dankbar sein.
Junge Flüchtlinge willkommen
Anders als zuletzt in Bad Ischl, wo ein geplantes Haus für junge Asylanten des Don-Bosco-Flüchtlingswerkes auf Grund von Bürgerprotesten nicht eröffnet werden konnte, wurde Ende Juni in Maria Enzersdorf eine Unterkunft für 30 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge eröffnet. Möglich wurde das durch die Zusammenarbeit der Caritas und der Steyler-Missionare, die einen Teil ihres Klosters St. Gabriel dafür zur Verfügung stellen.
„Rat auf Draht“ muss bleiben
Die Katholische Jugend und Jungschar forderten den ORF auf, die aus Spargründen geplante Einstellung der Telefon- und Online-Krisenhilfe „Rat auf Draht“ zurückzunehmen. Die Nummer 147 sei die unter Kids wohl bekannteste Notrufnummer. Täglich werde sie von etwa 220 Ratsuchenden genutzt. Diese Hilfe einzustellen sei ein Schlag gegen die Jugend.