Im Herbst 2003 wurde das erste Seelsorgeteam für die Pfarre Pergkirchen beauftragt – und fünf Teams aus dem Dekanat Molln begannen ihre Ausbildung. Zehn Jahre später sind die ehrenamtlichen Seelsorgeteams aus der Diözese Linz nicht mehr wegzudenken.
Ausgabe: 2013/28, Seelsorge, Pergkirchen, Molln
09.07.2013
Am 26. Juni hielten die Seelsorgeteam-Begleiter/innen einen Erfahrungsaustausch. Bereits 100 Pfarren werden in Oberösterreich – jeweils zusammen mit einem zuständigen Priester – von Laien oder Diakonen geleitet, 54 davon durch Pfarrassistent/innen und 46 durch ein Seelsorgeteam. Die Pfarren Riedberg und Kleinreifling kommen dazu. In den Teams von Leonstein, Traunkirchen, Steinbach a. d. Steyr und Peterskirchen bereiten sich Nachfolger/innen auf ihre Aufgabe vor. Auf Personensuche für das Seelsorgeteam sind die Pfarren Magdalenaberg, St. Roman, Sigharting, Allerheiligen und Zell a.d. Pram. Die neue Situation bringt auch neue Fragen mit sich, so etwa, wie ein Seelsorgeteam seine Arbeit auch wieder beenden kann. Das soll nun geregelt werden. Der Erfahrungsaustausch der Teambegleiter zeigte ein unterschiedliches Bild. Während es in einem Teil der Pfarren schwierig ist, neue Leute als Nachfolger/innen für ausscheidende Teammitglieder zu bekommen, herrscht in anderen Pfarren der Schwung des Anfangs. Es soll, so die Erfahrung der Begleiter/innen, darauf geachtet werden, dass nicht zu viel Arbeit und Entscheidungbefugnis bei einzelnen Leuten zusammenkommt. Bilanz im Ganzen: Die Seelsorgeteams haben sich etabliert. Im Herbst werden wieder regionale Treffen der Seelsorgeteam-Pfarren stattdfinden.