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„Gute Musik braucht viel Liebe“

Kunstschaffende haben es in Österreich nicht einfach, sagt Dirigentin Michi Gaigg. Seit 17 Jahren leitet sie das L‘Orfeo Barockorchester. Mit der KiZ sprach sie über die Suche nach einem Proberaum, ihre Freude am Unterrichten und das Jazzige an Barockmusik.
Ausgabe: 2013/36, Kulman, Gaigg, l'orfeo, Musik, Anton Bruckner Universität
03.09.2013
- Das Gespräch führte Christine Grüll
Die Sängerin Elisabeth Kulman kämpft gegen soziale Missstände in der Kultur. Wie geht es Kunstschaffenden in Österreich?
Ich finde Frau Kulman toll, weil sie sagt, was Sache ist. Denn die Situation für freischaffende Künstler ist in Österreich wirklich sehr schwierig. Im Bereich Alte Musik gibt es fast keine Unterstützung, Tausende von ehrenamtlichen Stunden fallen an. Das hat uns im L’Orfeo Barockorchester sehr zusammengeschweißt. Das kann man nur mit großer Liebe zur Musik, sonst würde es keinen Sinn machen. Dass wir seit 17 Jahren existieren ist nur möglich, weil ich lange Zeit in Deutschland und im Ausland gewesen bin und viele für uns wertvolle Kontakte knüpfen konnte. Sie unterrichten an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz. Was möchten Sie den Studierenden mitgeben?
Ich will auf die Persönlichkeit jedes Einzelnen eingehen und Hilfestellungen finden, damit sie ihre eigenen Ideen mit Hingabe, Leidenschaft und ständiger Suche nach Neuem mit ihrem Instrument umsetzen. Das ist die Voraussetzung, um im Kunstbetrieb zu bestehen. Unsere besten Studentinnen und Studenten haben außerdem die Möglichkeit, im L'Orfeo Barockorchester, das ja sehr eng verbunden ist mit der Bruckneruni, mitzuwirken. Damit möchten wir sie auf ihrem weiteren Weg unterstützen und fördern. Was begeistert Sie an Barockmusik, besonders an der französischen?
Barockmusik ist für mich die romantischste Musik überhaupt. Sie erzählt von ganz normalen tiefen menschlichen Emotionen, mit dem allgemein gültigen Vokabular und der musikalischen Grammatik des 17. und 18. Jahrhunderts, die jeder Komponist beherrschte und jeder Zuhörer verstand. Mozart brachte diese Sprache zur Vollendung. Bei ihm ist alles Oper, jede kleinste Sonate. Die Franzosen liebe ich, weil sie große Farbkünstler sind, und Jean-Philippe Rameau ist der größte Meister. Er hebt erstmals die Bläser aus dem Orchester heraus, Fagotte hat zum Beispiel niemand vor ihm eigenständig geführt. Das alles verändert und bringt Zauber in den Orchesterklang. Barockmusik ist Rhythmus, vor allem vertikaler Rhythmus, es swingt und ist sozusagen der Jazz des 17. und 18. Jahrhunderts. Nach welchen Kriterien wählen Sie die Stücke aus?
Unser Anliegen ist es, immer wieder sehr gute Musik in den Archiven zu entdecken. Manchmal haben wir uns auch schon um weniger gute Musik bemühen müssen. Man lernt, erfinderisch zu werden, damit sie sich aus dem Trivialen heraushebt. Das Schwierigste bei erstklassiger Musik ist, das was man liest, mit großem Respekt, all seiner Liebe und seinem Verständnis umzusetzen. Sie treten heuer beim Brucknerfest in Linz auf, zum zweiten Mal ...
... und das ist uns sehr wichtig, um endlich nach 17 Jahren ein Podium in Linz zu bekommen. Es würde sehr helfen, wenn wir in Linz eine Aboreihe mit wenigstens drei Konzerten im Jahr hätten. Ich denke, verdient hätten wir das längst! In Freiburg wurde ein eigenes Konzerthaus für das Freiburger Barockorchester errichtet – wir haben nicht einmal einen fixen Proberaum. Dank Herrn Regens Johann Hintermaier dürfen wir immer wieder im Priesterseminar proben. Die 20 Stammmitglieder unseres Orchesters treffen sich für 10 bis 12 Projekte im Jahr, einmal im Jahr nehmen wir eine CD auf, die wir selbst finanzieren. Trotz aller Schwierigkeiten ist es aber für uns ein großes Geschenk, Botschafter für die neue Alte Musik sein zu können. Ist es für Sie als Dirigentin schwieriger, ein Engagement zu bekommen, als für männliche Kollegen?
Es ist schwierig, vor allem in Österreich, aber eher, weil ich ein Orchester leite. Der österreichische Kulturbetrieb ist vorherrschend in Männerhand, und um in gewisse Kreise reinzukommen, müsste ich in Wien oder Linz ständig Empfänge besuchen. Eine weitere Schwierigkeit ist es für junge Ensembles, im Rundfunk gespielt zu werden. Im ORF gibt es großartige Redakteure, aber seit Jahren bestimmt nur eine Person, welche Alte Musik auf Ö1 gespielt wird, das gibt es in keinem anderen Land. Ich halte das für sehr ungesund. Wie leiten Sie das L’Orfeo Barockorchester?
Jeder, der ein Orchester aufbaut, muss ein Gespür für Menschenführung haben. Wenn das Orchester fünf oder sechs Jahre überstanden hat, bildet sich ein Profil heraus. Bei jedem einzelnen der Mitglieder müssen künstlerische und menschliche Seite in das Ensemble passen. Das hat mit gutem energetischen Fluss zu tun – wenn es keine Staus gibt und alles fließen kann, dann können Sternstunden entstehen. Mit einem nicht zu einen passenden Tänzer stolpert man leicht. So ist das auch beim Zusammenspiel im Orchester. Was wünschen Sie sich für das L’Orfeo Barockorchester?
Dass wir auch nach 17 Jahren voneinander, aneinander und miteinander lernen. Dass wir genügend Anfragen und Aufträge bekommen, um weiterhin Botschafter für unsere Sache sein zu können.

Zur Person:


Michi Gaigg, geboren in Schörfling am Attersee, studierte Barockvioline am Salzburger Mozarteum und lebte in England, den Niederlanden und Deutschland. Neben ihrer Arbeit als Dirigentin unterrichtet sie an der Anton Bruckner Privatuniversität. 1996 gründete sie mit der Oboistin und Blockflötistin Carin van Heerden das mittlerweile international renommierte L‘Orfeo Barockorchester. Seit 2003 leitet sie das Festival „donauFESTWOCHEN im strudengau“.
www.lorfeo.com Hinweis: Konzert „Haydn & Beethoven, andachtsvoll“ beim Brucknerfest Linz, Dienstag, 17. September, 19.30 Uhr, www.brucknerhaus.at CD-Tipp: Wolfgang Amadeus Mozart: Betulia liberata. Azione sacra in zwei Teilen, 2 CDs, Challende Records International
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