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Auf und davon – der Krise entfliehen

Keine Arbeit, kein Geld, keine Zukunftsperspektiven. Die aussichtslose Krisensituation in Spanien treibt immer mehr junge Menschen dazu, auszuwandern. Auch in der spanischsprachigen Mission in München steigt die Zahl der Immigrantinnen und Immigranten. Pater Alberto Martinez Millan und sein Team stehen ihnen mit Rat und Tat zur Seite.
Ausgabe: 2013/36, Spanien, arbeitslos, auswandern, Martinez Lillan
03.09.2013
- Susanne Huber
Pater Alberto Martinez Millan liest die heilige Messe. In spanischer Sprache versteht sich, denn in den Bänken der Kirche Mariä Heimsuchung in München sitzen vorwiegend Gläubige aus Spanien und Lateinamerika. Es sind vor allem die geringen Chancen auf Arbeit in ihrer Heimat, die sie in die bairische Landeshauptstadt geführt haben. Die Lage auf der Iberischen Halbinsel im Hinblick auf die Wirtschaftskrise „ist katastrophal“, sagt Pater Alberto, Leiter der spanischsprachigen katholischen Mission in München.

Auf und davon


Mehr und mehr junge Spanier/innen gehen ins Ausland und hoffen auf bessere Arbeitsmöglichkeiten in lateinamerikanischen Ländern oder in Europa. Tendenz steigend. Das ist auch in der spanischsprachigen katholischen Mission in München spürbar. „Jede Woche kommen fünf, sechs Leute zu uns, die auf der Suche nach Arbeit und nach einer Wohnung sind. Das ist nicht einfach, denn in München eine Wohnung zu bekommen ist noch schwieriger, als Arbeit zu finden. Die Mieten sind hier noch teurer als in Spanien“, erzählt der gebürtige Spanier, der in seiner Mission 13.000 spanischsprachige Menschen betreut.

Gut vernetzt


Pater Alberto versucht, Hilfe zu leisten, wo es möglich ist. „Wir bieten Deutschunterricht an für jene, die sich das nicht leisten können. Essen wird bei uns nur ab und zu verteilt, aber wir sind in Verbindung mit verschiedenen Einrichtungen, die weiterhelfen. Dorthin können wir die Leute schicken, wenn sie hungrig sind oder dringend einen Platz zum Übernachten brauchen.“ Wenn der 72-jährige Geistliche „wir“ sagt, meint er die 40 Ehrenamtlichen, die den Neuankömmlingen zur Seite stehen. „Es ist eine Gruppe von Leuten aus Spanien, die schon lange hier in München lebt. Sie geben Orientierungshilfen, unterstützen ihre Landsleute bei der Arbeits- und Wohnungssuche, begleiten sie zu Ämtern, zum Krankenhaus oder helfen bei Vorstellungsgesprächen.“

Keine Zukunftsperspektiven


Von dem dramatischen Ausmaß der Krise in Spanien hört Pater Alberto immer wieder von Verwandten oder Bekannten aus seiner Heimat oder von Leuten, die in engem Kontakt mit Spaniern und Spanierinnen stehen. „Es gibt so viele Menschen, die keine Unterstützung mehr bekommen, nachdem ihr Anspruch auf Arbeitslosengeld ausgelaufen ist. Und die Aussichten, Arbeit zu finden, sind minimal. Es fehlt den Leuten an Zukunftsperspektiven.“ Eine Zeit lang gab es für jene, die keine Arbeitslosenunterstützung mehr erhalten haben, eine Art Notstandshilfe von 426 Euro. Die gibt es derzeit nicht. „In der Not finden die Spanier Halt durch ihre Familienangehörigen. Dieses Netzwerk funktioniert ganz gut. Auf solche Art von Hilfe können die vielen Menschen aus Lateinamerika, die zehn oder 15 Jahre lang in Spanien gearbeitet haben und plötzlich arbeitslos werden, nicht zurückgreifen. Ihre Lage ist aussichtslos“, erzählt der Spanier.

Hohe Arbeitslosigkeit


Von 1996 bis 2006 gab es einen regelrechten Immobilienboom im Land. Angelockt durch niedrige Kreditzinsen investierten die Menschen vermehrt in Häuser und Wohnungen. Spekulationen im Immobiliensektor blühten. Durch die erhöhte Nachfrage kam es in Folge zu steigenden Immobilienpreisen. Und plötzlich begannen die Zinsen zu steigen. Schließlich platzte 2007 die Immobilienblase. Seitdem geht es in Spanien mit der Wirtschaft bergab und die Arbeitslosenzahlen schnellen nach oben. Die junge Generation trifft das besonders hart. Laut aktuellen Statistiken weist Spanien mit 56,5 Prozent hinter dem Spitzenreiter Griechenland (59,2 Prozent) die höchste Jugendarbeitslosenquote innerhalb der EU auf. Im Vergleich dazu hat Österreich mit 8,7 Prozent und Deutschland mit 7,6 Prozent die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit. Betroffen von der Arbeitslosigkeit auf der Iberischen Halbinsel sind alle Berufsschichten – Architekten, Doktoren, einfache Bauarbeiter. „Viele Spanier können ihre Kredite, die sie zum Kauf von Wohnungen aufgenommen haben, plötzlich nicht mehr zurückzahlen und sind mit Zwangsräumungen konfrontiert; was bleibt sind die Schulden. Im günstigsten Fall kommen die Leute bei Verwandten unter, im schlimmsten Fall landen sie auf der Straße. Die Banken handeln unverantwortlich. Die Regierung müsste dagegen dringend etwas tun“, so Pater Alberto Martinez Millan.

Sprachschwierigkeiten


In Deutschland angekommen, müssen sich die meisten Immigranten mit einem weiteren Problem auseinandersetzen: der deutschen Sprache. Deshalb gehen einige für eine Zeit lang nach Spanien zurück, lernen deutsch und reisen dann wieder nach Deutschland ein. Es kommen zum Teil auch Kinder der zweiten Generation, die hier in Deutschland aufgewachsen sind, nach Spanien gezogen sind, dort 18 Jahre lebten und jetzt wieder nach Deutschland kommen und versuchen, hier besser durchzukommen. Pater Alberto kennt viele, die in einem Wohnheim untergebracht sind. „Da müssen drei, vier Leute zusammen in einem Zimmer hausen. Das sind unzumutbare Verhältnisse. Eine Familie wohnt seit einem Jahr in einem Campingwagen. Der Mann hat alles, was er in Spanien besaß, verkauft, hat sich einen Wohnwagen zugelegt und ist mit seiner Frau und seinen zwei Kindern damit nach Deutschland gezogen. Er findet immer wieder sporadisch Arbeit, eine Woche lang, dann wieder drei Tage, aber keine ständige Arbeitsmöglichkeit.“

Hilflosigkeit


Seit Beginn der Krise in Spanien kommen vermehrt auch Lateinamerikaner nach Deutschland. Für sie sind die Umstände noch schwieriger. „Sie dürfen zwar in Spanien arbeiten, aber nicht in anderen Ländern der EU. In Deutschland können sie sich nur drei Monate lang als Touristen aufhalten. Etliche sind deshalb auch illegal hier, ohne gültige Papiere, ohne Rechte, ohne Sozialversicherung, ohne medizinische Versorgung. Die Leute haben nichts, leben in ständiger Angst, erwischt zu werden. Das ist ein Leben, das man niemanden wünscht. Sie suchen Hilfe bei uns, weil wir ihre Sprache sprechen.“ Pater Alberto versucht, ihnen so gut es geht beizustehen, besucht sie auch im Gefängnis. „Das sind ja keine Verbrecher. Die Leute wollen arbeiten. Man möchte etwas tun, aber leider geht es nicht. Diese Menschen, vor allem die Lateinamerikaner, haben ein großes Vertrauen in die Kirche. Sie denken, der gute Pfarrer kann alles. Und wenn sie dann merken, dass meine Möglichkeiten zu helfen begrenzt sind, ist die Enttäuschung groß.“ In solchen Momenten fühlt sich Pater Alberto oft hilflos. Gleichzeitig ist er empört. Die Politik sei gefordert, so der Pater, endlich Wege aus der Illegalität zu eröffnen, ohne die Menschen gleich abzuschieben. Bei ihm in der Mission finden sie jedenfalls ein offenes Ohr.
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