Steyregg. Von großer Sorge der betroffenen Bevölkerung zeugte der übervolle Stadtsaal am 10. September. Vorgestellt wurden Varianten für die Linzer Ostumfahrung. Die Beamten betonten, dass alle Fragen und Meinungen gehört werden. Sie meinten aber auch, dass sie Varianten überlegen müssen und nicht keine Variante, wie die Besucher/innen der Veranstaltung wünschten. Sie müssten Vorsorge treffen, wenn es in 10, 20 Jahren eventuell Bedarf für eine Autobahn gibt. Jetzt gibt es keinen Bedarf. Es brauche keine neue Autobahn, schon gar nicht durch Siedlungs-, Erholungs- und Naturschutzzonen, war der Tenor der Diskussion. Besser sei es, den öffentlichen Verkehr auszubauen. Wenn die Umfahrung aber unabwendbar sei, müsse sie untertunnelt werden. Planungen liegen für vier Varianten vor. Drei führen auch durch Steyregg, das Naherholungsgebiet Pfenningberg, das Reichenbachtal und Treffling. Die Bürgerinitiative Ostumfahrung BIO (www.ostumfahrung.org) kämpft für eine verträgliche Lösung.