Grabesritter nehmen in Mondsee neue Mitglieder auf
Die österreichische Statthalterei des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem feierte vergangenes Wochenende ihre traditionelle Investitur in Mondsee und nahm 32 neue Mitglieder auf.
Kardinal Christoph Schönborn, ÖVP-Chef Michael Spindelegger und Tirols Landtagspräsident Herwig van Staa. Die prominenten Namen in den Reihen der Grabesritter zeugen von der guten Vernetzung des Ordens in Kirche und Gesellschaft. Am 21. September nahm die österreichische Statthalterei des Ordens im Rahmen ihrer Investitur in Mondsee 32 Frauen und Männer neu auf, unter ihnen Kärntens Bischof Alois Schwarz. Fünf der Neuzugänge stammen aus Oberösterreich. Nur wer katholisch ist, „sittlich einwandfrei lebt“ und sich für das Heilige Land engagiert, kann grundsätzlich in den Ritterorden aufgenommen werden. Zudem kann man sich nicht bewerben, sondern muss von einem Mitglied vorgeschlagen werden. Hauptaufgabe des Ordens ist die Unterstützung der Christen im Heiligen Land, aber auch das Glaubensleben im eigenen Land zu fördern. Die österreichische Statthalterei unterhält unter anderem eine Schule mit Kindergarten in Gaza. Weltweit umfasst der Orden rund 28.000, in Österreich rund 450 Personen.