2. LesungDie Menschen der Gemeinde sind grundsätzlich eins im Glauben. Man streitet über Fragen der Frömmigkeit, der Auslegung und über die Autorität verschiedener Lehrender. Gruppen entstehen, alle verteidigen ihren Standpunkt. Über dem Miteinander- und Gegeneinander-Diskutieren besteht die Gefahr, das zu vergessen, das alle eint: der Glaube an Christus.1 Kor 1, 10–13. 17Ich ermahne euch aber, Schwestern und Brüder, im Namen Jesu Christi, unseres Herrn: Seid alle einmütig, und duldet keine Spaltung unter euch; seid ganz eines Sinnes und einer Meinung. Es wurde mir nämlich, meine Schwestern und Brüder, von den Leuten der Chloe berichtet, daß es Zank und Streit unter euch gibt. Ich meine damit, daß jeder von euch etwas anderes sagt: Ich halte zu Paulus – ich zu Apollos – ich zu Kephas – ich zu Christus. Ist denn Christus zerteilt? Wurde etwa Paulus für euch gekreuzigt? Oder seid ihr auf den Namen des Paulus getauft worden? Denn Christus hat mich nicht gesandt zu taufen, sondern das Evangelium zu verkünden, aber nicht mit gewandten und klugen Worten, damit das Kreuz Christi nicht um seine Kraft gebracht wird.