Der Wirtschaftsleiter der Caritas der Diözese Linz, Mag. Friedrich Mayrhofer, berichtete in seiner Funktion als Verantwortlicher für das Borovlianij-Projekt (Diözese Minsk) über dessen Stand: Schwierig gestaltet sich die Fertigstellung dieses Mutter-Kind-Zentrums für Tschernobyl geschädigte krebskranke Kinder, das 1996 in Angriff genommen wurde Damals, zum 10. Jahrestag der Tschernobylkatastrophe, haben wir unsere Leser/innen eingeladen, sich am Projekt von Caritas Minsk und Linz zu beteiligen;. Sie spendeten (inkl. 500.000 Schilling vom Land OÖ.) etwa 2 Mio. Schilling. Bald waren Rohbau-Häuser in idealer Lage angekauft worden – nahe Minsk, wo sich das Spital befindet. Ursprünglich sollte mit dem Geld, das die Kirchenzeitungs-Leser/innen gespendet haben, eines der fünf Häuser als Hospiz für Kinder eingerichtet werden. Die Rechtslage in Weißrußland machte eine kleine Änderung des Konzeptes erforderlich: Die Anlage wird ein Mutter-Kind-Zentrum. Hier können sich zwischen den Spitalsbehandlungen Mütter mit ihren Kindern aufhalten. Zeit und Geduld sind noch erforderlich: Politische Rahmenbedingungen (Hürden für Hilfe aus dem Ausland), Rechtsvorschriften (32 Baugenehmigungen) und die Probleme des weißrussischen Alltags hinterlassen Spuren.Mag. Mayrhofer ist dennoch optimistisch, daß die ausständigen zwei Baugenehmigungen in den nächsten Wochen gegeben werden. Dann kann der Um- und Ausbau der Häuser begonnen werden. Polnische Ordensschwestern wurden gewonnen, das Mutter-Kind-Zentrum zu betreuen.