Günther Bersenkowitsch (36) aus Traun ist Vater zweier Söhne und vom Beruf Technischer Angestellter. Seit einigen Wochen leitet er als Tischvater eine Gruppe von Erstkommunionkindern. Was sind seine Beweggründe und Erfahrungen? Am wichtigsten ist mir, meinen Sohn spüren zu lassen, daß auch mir seine Erstkommunion ein Anliegen ist. Sein Fest berührt auch mich. Ich sehe die Erstkommunion als ein wichtiges Sakrament, das uns die volle Teilhabe an und Gemeinschaft mit Jesus ermöglicht. „Wer dieses Brot ißt, wird leben“ – daran glaube ich. Und diesen zentralen Zugang zur Eucharistie möchte ich den Kindern weitergeben. Außerdem ist für mich die Erstkommunion – das ist mir ebenfalls wichtig – nach der Taufe ein weiterer Schritt des Hineinwachsens in die kirchliche Gemeinschaft. Natürlich sind nicht alle Kinder meiner Gruppe gleich ansprechbar für religiöse Themen. Wichtig ist mir, daß ein gute Atmosphäre entsteht und daß sich das Herz öffnet. Ich selbst erlebe die Zeit mit ihnen auch als Bereicherung.