Noch in der Karwoche ist die Caritas-Hilfe für die Flüchtlingsopfer aus dem Kosovo angelaufen. Nach Albanien wurden 1000 Notunterkünfte im Wert von zwei Milliarden Schilling losgeschickt, da dort Zehntausende Vertriebene im Freien campieren müssen. In Mazedonien sind den Helfern die Nahrungsmittel ausgegangen. Mit Hilfe der bulgarischen Caritas brachte die Caritas Österreich 20 Tonnen Lebensmittel nach Skopje. Nach Auskunft der Caritas benötigt man für eine erste Hilfswelle mehr als 10 Millionen Schilling, die Hälfte davon gibt die Bundesregierung, für den Rest und weitere Hilfe bittet die Caritas dringend um Spenden: PSK 7.700.004, Kennwort „Kosovo“. Der Ökumenische Rat der Kirchen in Österreich hat gegen die „unerträgliche“ Situation der Kosovo-Flüchtlinge in Österreich protestiert. Es sei unerträglich, Flüchtlinge „stillschweigend zu dulden, sie aber gleichzeitig ohne jede Hilfe auf der Straße stehen zu lassen“.