Fragen des Lebens im ORF Wien. Über neue religiöse Entwicklungen berichten, aber nicht jeder Mode nachlaufen, sondern vor allem das den Menschen klarmachen, was die christlichen Kirchen an Lebenshilfe und Sinnstiftung anzubieten haben. So umriß der neue Leiter der Hauptabteilung Religion im Radio, Helmut Obermayr, seine Programmrichtung. Neben den bisher bewährten Programmelementen will er verstärkt Akzente im Bereich der Caritas/Diakonie und des ökumenischen Zeitgesprächs setzen.
Das Morden in Ruanda Kigali. Mit einer symbolischen Beisetzung von Skeletten der von Ermordeten in der katholischen Kirche von Gikongoro gedachte die Regierung Ruandas des furchtbaren Mordens vor fünf Jahren. Inzwischen hat die Menschenrechtsorganisation „Human Rights Watch“ eine umfangreiche Dokumentation über den Völkermord veröffentlicht. Demnach sei das Morden der Hutus kein „spontaner Ausbruch ethnischer Gewalt“ gewesen, sondern ein von einer kleinen Gruppe monatelang vorbereiteter Massenmord. Der Bericht erhebt schwere Anschuldigungen gegen die USA, Frankreich und Belgien. Diese Länder wären frühzeitig über das geplante Morden informiert gewesen, hätten aber aus egoistischen wirtschaftlichen und politischen Gründen nicht eingegriffen. Im April 1994 wurden in Ruanda an die 800.000 Tutsis ermordet.
Taizé-Treffen in Warschau Taizé. Das 22. europäische Jugendtreffen der Gemeinschaft von Taizé findet rund um die Tage der Jahrtausendwende in Warschau statt. Über 100.000 werden erwartet.Anmeldung: F 71250 Taizé Communauté, Tel. 0033/85 50 30 30; Fax 0033/85 50 30 15.