Verschiedene Tageszeitungen und Magazine vermeldeten vergangene Woche, daß der steirische Diözesanbischof Johann Weber, der heuer im Juni sein 30-Jahre-Bischofsjubiläum feiert, von Rom einen Koadjutor beigegeben bekommen würde. Bischof Weber betonte daraufhin, daß er weder um einen Koadjutor angesucht habe noch von irgendeinem Vorgang wisse, daß so etwas im Gang ist. Außerdem hielte er eine derartige Ernennung „für nicht hilfreich für die Diözese Graz“. Der steirische Generalvikar Leopold Städtler, betonte, daß Weber mit vollem Einsatz und mit Freude seinen Aufgaben als Bischof nachkomme und für die Ernennung eines Koadjutors, der nach Kirchenrecht einen Teil der bischöflichen Aufgaben übnernehmen sollte, absolut kein Grund bestehe. Städler schloß nicht aus, daß dieses Gerücht bewußt von gewissen Kreisen, die Weber wegen seiner offenen Linie weg haben wollen, in Umlauf gesetzt worden sei.