Am 8. Mai laden Betriebsseelsorge/ KAB-Frauen und ÖGB-Frauenreferat zur diesjährigen Frauentagung (Jägermayrhof Linz, 10 bis 17 Uhr). Wir sprachen mit Mag. Anna Wall-Strasser, Betriebsseelsorge der Diözese.
Was bedeutet es heute, Betriebsseelsorge für Frauen zu leisten? Wall-Strasser: Nach wie vor sind die Frauen in niederen Positionen, haben die vom Image her schlechteren Arbeiten, müssen zeitlich sehr flexibel sein, was eine enorme Last ist. In den Fabriken wächst der Anteil ausländischer Frauen, auch läßt der Schichtbetrieb kaum Zeit . . . um Kontakt zu haben, braucht es regelmäßige Betriebsbesuche, aber die sind schwierig.
Was will die Tagung? Wall-Strasser: Die Frauen sollen sich austauschen können und darin gestärkt werden, sich um ihr Recht zu wehren, unabhängig zu sein und für die Arbeit angemessen bezahlt zu werden.