Die Urgemeinde in Jerusalem: Apostel, Jüngerinnen und Jünger und die Angehörigen Jesu, die im Gebet auf das Kommen des Heiligen Geistes warten. Lukas, Verfasser eines Evangeliums und der Apostel-geschichte, beschreibt die Kirche der Frühzeit als Ideal für die Gemeinden seiner Zeit.Dann kehrten die Apostel vom Ölberg, der nur einen Sabbatweg von Jerusalem entfernt ist, nach Jerusalem zurück. Als sie in die Stadt kamen, gingen sie in das Obergemach hinauf, wo sie nun ständig blieben: Petrus und Johannes, Jakobus und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Simon, der Zelot, sowie Judas, der Sohn des Jakobus. Sie alle verharrten dort einmütig im Gebet, zusammen mit den Frauen und mit Maria, der Mutter Jesu, und mit seinen Brüdern.
2. Lesung 1 Petr 4, 13–16
Jesus hatte die Armen und Trauernden, die Gewaltlosen und die FriedensstifterInnen seliggepriesen. Er hatte den um seines Namens willen Verfolgten großen Lohn im Himmel versprochen. Ein paar Jahrzehnte danach war dies Realität in den Gemeinden.Statt dessen freut euch, daß ihr Anteil an den Leiden Christi habt; denn so könnt ihr auch bei der Offenbarung seiner Herrlichkeit voll Freude jubeln. Wenn ihr wegen des Namens Christi beschimpft werdet, seid ihr selig-zupreisen; denn der Geist der Herrlichkeit, der Geist Gottes, ruht auf euch.
Wenn einer von euch leiden muß, soll es nicht deswegen sein, weil er ein Mörder oder ein Dieb ist, weil er Böses tut oder sich in fremde Angelegenheiten einmischt. Wenn er aber leidet, weil er Christ ist, dann soll er sich nicht schämen, sondern Gott verherrlichen, indem er sich zu diesem Namen bekennt.