Elisabeth Leidenfrost, Krankenhausseelsorgerin an der Landesfrauenklinik in Linz, ist mit dem Leid jener Eltern konfrontiert, die am Beginn des Lebens den Tod eines Kindes betrauen. Wo geht ein Mensch hin mit dieser Trauer? Wie können die Trauernden durch Symbole und Riten zugesagt bekommen, daß ihr Kind nicht „verloren“ ist, daß die Liebe zu ihm bleibt, daß es etwas zu sagen hat in das Leben seiner Eltern und Geschwister hinein? –
In der Klinik-Kapelle wurde eine Gedenkstätte errichtet, wo diese Menschen ihre Trauer hintragen können. Innerhalb von nur 20 Tagen sind hier 40 Kerzen entzündet worden und gibt es Eintragungen in das Fürbitten-Buch, die alle die Erinnerungen an das Leben der Kinder aufbewahren.