Miriams Eltern haben am Abend sehr oft Termine. Dann kommt ein Babysitter zu ihr. Das ist für Miriam immer sehr spannend.
Inzwischen kennt sie ihre Babysitter schon sehr gut: Tanja, die Tochter der Freundin ihrer Mutter, oder ihr Cousin Thomas, ein Student, der jedesmal kein Geld annehmen will für das Babysitten, es aber dann doch nimmt, weil er es gut gebrauchen kann. Der liebste Babysitter ist die Oma. Sie schläft dann im Wohnzimmer auf der Couch und am nächsten Tag bringt sie der Papa mit dem Auto nach Hause, weil der Opa nicht so lange allein bleiben will. Was Miriam echt stört ist, dass sie kein Baby mehr ist, aber noch immer sagt die Mama am Telefon: „Du, wir hätten wieder einmal einen Babysitter gebraucht!“
Das letzte Mal hat sie mit der Oma ausgemacht, dass sie einen neuen Namen erfinden sollen anstatt „Babysitter“. Die Oma hat mit Miriam lange überlegt: Aufpassperson, Kinderbetreuerin, Angstnehmerin – nichts hat ihnen so richtig gefallen. Aber mehr wie Kinder-Sitter/in ist nicht herausgekommen – was ja für ein Schulkind wirklich schon besser passen würde, findet Miriam. Vielleicht fällt dir ein netter neuer Name ein. Der originellste wird belohnt mit einem schönen Bastelbuch.