Im Zeichen der Wolke ist Gott da, sichtbar und verborgen zugelich. Gott selbst ist anwesend, gibt sich zu verstehen, Gott gibt etwas von seinem/ihrem Wesen preis. So hat Israel Gott erfahren: Gott ist barmherzig und gnädig, reich an Huld und Treue.
Am Morgen stand Mose zeitig auf und ging auf den Sinai hinauf, wie es ihm der Herr aufgetragen hatte. Der Herr aber stieg in der Wolke herab und stellte sich dort neben ihn hin. Er rief den Namen Gottes aus. Der Herr ging an ihm vorüber und rief: Gott ist ein barmherziger und gnädiger Gott, langmütig, reich an Huld und Treue.Sofort verneigte sich Mose bis zur Erde und warf sich zu Boden. Er sagte: Wenn ich deine Gnade gefunden habe, mein Herr, dann ziehe doch, mein Herr, mit uns. Es ist zwar ein störrisches Volk, doch vergib uns unsere Schuld und Sünde, und laß uns dein Eigentum sein.
2. Lesung 2 Kor 13, 11–13
Streit und Zwietracht in Korinth waren der Anlaß für den Mahnbrief des Paulus an die Gemeinde. Er ermuntert sie, immer wieder Gesten der Versöhnung zu setzen.
Im übrigen, liebe Schwestern und Brüder, freut euch, kehrt zur Ordnung zurück, laßt euch ermahnen, seid eines Sinnes, und lebt in Frieden! Dann wird der Gott der Liebe und des Friedens mit euch sein. Grüßt einander mit dem heiligen Kuß! Es grüßen euch alle Heiligen. Die Gnade Jesu Christi, des Herrn, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!