Paare, die in die Beratung kommen, erleben Konflikte – insbesondere wenn sie schon lange andauern – oft als persönliches Scheitern, als destruktiv, zerstörend. Um konstruktiv – Neues schaffend – mit einem Konflikt umzugehen, ist es erforderlich:
- anzuerkennen, daß ein Konflikt, ein Unterschied in den Wünschen und Bedürfnissen der Beteiligten besteht und daß Konflikte zum Leben gehören – „normal” sind; - zu erkennen, daß Veränderung, Entwicklung notwendig ist; - sich selbst und den anderen ernstzunehmen und wertschätzend miteinander umzugehen; - sich auf die gemeinsame Suche nach Lösungen zu machen, die das berücksichtigen, was beiden wichtig ist.
In der Mediation wird versucht, konstruktiv mit dem Scheitern einer Paarbeziehung umzugehen. Dabei versuchen Partner mit Unterstützung durch die Mediatorinnen Regelungen für die Beziehung zu den gemeinsamen Kindern, für allfälligen Unterhalt und für gemeinsam erworbenes Vermögen zu finden. Dies soll die Basis sein, daß beide Partner, insbesondere aber auch die Kinder, mit Zuversicht eine neue Zukunftsperspektive entwickeln und die Schätze aus der gemeinsamen Vergangenheit bewahren können.
Die Diözese bietet Scheidungs- und Familienmediation mit sozial gestaffelten Tarifen an: 0732/773676.