Das Klonen von Menschen ist mit der Menschenwürde und der Einmaligkeit der menschlichen Person unvereinbar. Dies betonte der österreichische Moraltheologe und Experte für Medizinethik, Günter Virt, vor dem Hintergrund, daß US-Forschern ein entsprechendes Experiment gelungen sei. Virt warnte vor dem Diktat eines „Verbundes aus Wissenschaft, Technik und Wirtschaft“. Der Theologe forderte nicht nur ein Klonverbot für die Fortpflanzung, sondern auch für die Herstellung von Embryonen für die Forschung. Die naturwissenschaftlichen Forschungsarbeiten gegenüber sehr offene britische Regierung hat sich ausdrücklich dafür ausgesprochen, daß das Klonverbot weiter bestehen bleibe, weil derartige Praktiken ethisch unannehmbar seien. Auch für eine Zulassung von Klontechniken mit menschlichen Zellen zu therapeutischen Zwecken müßten noch weitere Studien erfolgen.Die „Aktion Leben Österreich“ fordert eine rasche gesetzliche Regelung, die das Klonen von Menschen unter Strafandrohung verbietet. 130.000 Menschen haben vor zwei Jahren eine entsprechende Petition ans Parlament unterschrieben. Da bisher kein befriedigendes Gesetz vorgelegt wurde, will die „Aktion Leben“ ihre Petition in der nächsten Legislaturperiode wieder einbringen.