Die MIVA feiert den 50er und lädt zu einem Weltfest ein
Ausgabe: 1999/27, MIVA
06.07.1999
- Kirchenzeitung der Diözese Linz
Seit 50 Jahren stellt die Missions-Verkehrs-Arbeitsgemeinschaft MIVA Fahrzeuge für Mission und Entwicklungshilfe bereit. Seit der Gründung im Jahr 1949 durch Karl Kumpfmüller wurden 12.000 Transportmittel – vom Esel bis zum Elefant, vom Fahrrad bis zum Traktor, vom Schnellboot bis zum Geländewagen – finanziert. Jährlich steht die Organisation mit ca. 60 Ländern in Osteuropa, Asien, Ozeanien, Afrika und Lateinamerika im KontaktIm Vorjahr erhielt die MIVA 53,6 Millionen Schilling an Spenden. Von diesem Geld flossen 96,4 Prozent direkt in Anschaffung von 734 Fahrzeugen. Der wichtigste Tag im Lauf des Jahres ist der „Christophorus-Sonntag“ Ende Juli. An diesem Tag lädt die MIVA alle Autofahrer/innen ein, ihre Mobilität mit den Menschen in den armen Ländern zu teilen. Unter der Devise „Für jeden unfallfreien Kilometer einen Groschen für ein Missionsauto“ wird außerdem an die Dankbarkeit der Lenker/innen appelliert. Heuer, am 25. Juli 1999, wird die Aktion zum 40. Mal in Folge durchgeführt.Die technische und logistische Abwicklung der Fahrzeugbeschaffung und -überstellung zu den Projektpartnern besorgt der 1989 gegründete Beschaffungsbetrieb der MIVA (BBM). Dieser Betrieb stellt seine Arbeit auch anderen Organisationen zur Verfügung.50 Jahre MIVA, 40 Jahre Christophorus-Sonntag und 10 Jahre BBM: Grund genug für ein großes Fest, das – gemeinsam mit 50 Partnerorganisationen – von 23. bis 25. Juli 1999 in Stadl-Paura, dem MIVA-Sitz, gefeiert wird:
- Am Freitag, 23. Juli, findet ab 20 Uhr bei der Musikschule ein Jugend-Event mit Ö3-Disco statt.
- Zum „Weltfest“ am Samstag, 24. Juli ab 10 Uhr erhoffen sich die Veranstalter tausende Gäste. Ein „12.000-Schritte-Marsch“ erinnert an die 12.000 MIVA-Fahrzeuge. Die Stationen dieser 6-km-Wanderung repräsentieren die verschiedenen Kontinente. Für Musik, Begegnung, Speis und Trank ist gesorgt. Ab 18 Uhr Geburtstagsfest am Marktplatz.