Furby, dieses elektronische Wunderding, ein Nachfahre vom Tamagotchi, ist ein neuer Sommerhit. Vor der Zeugnisverteilung wurde Furby von geschäftstüchtigen Erwachsenen auf den Markt gebracht – mit einer Werbewelle. Dass sich Eltern und Großeltern erweichen lassen, dafür fast 1000 Schilling hinzublättern, haben die schlauen Werbefachleute längst erkannt. Aber auch viele – kluge – Kinder haben dies durchschaut, und können ganz gut ohne Furby auskommen, wie folgende Aussagen zeigen. Auf einen Furby kann ich leicht verzichten:
... denn die Gefühle haben nur Menschen. (Katrin) ... Furby kann mir nie so helfen wie meine Eltern, wenn es mir schlecht geht. (Barbara) ... ich mag die Mundart, wie wir sie zuhause sprechen viel lieber als die komische Furby-Sprache. (Verena) ... ich brauche das Streicheln meiner Eltern. Furby kann das nicht – und wenn ich Probleme bei der Hausaufgabe habe, weiß ich, wo ich hingehen kann – zu Furby sicher nicht. (Katrin)