Die Zulassung der Abtreibungspille Mifegyne durch das deutsche Bundesinstitut für Arzneimittel wurde von den Bischöfen heftig kritisiert. Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Karl Lehmann, beklagte, daß mit der Zulassung die „Hemmschwelle, ein unbeorenes Kind zu töten“, weiter sinke. Die Einstufung von Mifegyne als Arzneimittel mache „die Schwangerschaft zu einer Krankheit und das ungeborene Kind zu einem zu beseitigenden Schaden“.