Seit 1949 wurden von Stadl-Paura 12.000 Fahrzeuge in 120 Länder verschickt.Damit wurde die Arbeit der Kirche in Afrika, Asien und Lateinamerika unterstützt. MIVA- Fahrzeuge kommen zudem in Sozial- und Bildungsprogrammen zum Einsatz. Und oft sind sie Rettung, wo Hilfe dringend gebraucht wird. Ein Grund für die MIVA, vom 23. bis 25. Juli das „Weltfest 12.000“ zu feiern.
Den Aufbau mitgetragen
Es ist ein großer Berg an Erinnerungen, der vor Maria Kumpfmüller auf dem Küchentisch liegt: der Stoß an Gästebüchern der Familie – eine Chronik der Besuche aus aller Welt. Hunderte Missionare und Missionsschwestern sind hier in 22 Sprachen zum Teil mit Fotos „verewigt“. Und Jahrzehnte später erinnert sich Maria Kumpfmüller noch an viele Details. Besonders hart waren die ersten Jahre. Als sie die achtköpfige Familie von zwei Kühen und den Schweinen, Kartoffeln und dem Gemüse aus dem Garten ernähren mußte. „Und dann kamen so viele Besuche in unser Haus. Am Anfang hatte ich große Ängste ausgestanden, aber dann habe ich gemerkt, daß Priester auch nur Menschen sind und oft ganz unkomplizierte. Ich hatte immer eine frisch gebügelte Schürze bereit, wenn mich mein Mann vom Kartoffelfeld gerufen hat, um für Gäste wieder einen Kaffee herzurichten.“Besonders in Erinnerung geblieben ist der 78jährigen Bischof Cornelius de Wit von den Philippinen – „ein sehr praktischer Mann“. Beim zweiten Besuch kam er mit einer schön geflochtenen Einkaufstasche – dem Geschenk für die Gastgeberin; und tags darauf ist er selber mit einem Plastiksackerl weitergefahren. Auch das Konzil hatte seine Auswirkung auf Stadl-Paura. Alleine im ersten Jahr kamen 22 Bischöfe in die damalige MIVA-Zentrale, das Haus der Familie Kumpfmüller.