Dieses Stift an der Donau ist das einzige Trappistenkloster Österreichs, es wurde 1293 von Fürstbischof Wernhart von Prambach als Zisterzienserstift gegründet und mit Mönchen aus Wilhering besiedelt. Stift Engelszell hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Wirtschaftliche Entwicklungen wurden immer wieder gestoppt, etwa durch die Pest im 15. Jh., durch die der ganze Konvent starb. Im 17. Jh. wurde Engelszell von Wilhering aus wieder besiedelt. Nach einem Totalbrand von Kirche und Stift, entstand eine neue Klosteranlage im Barockstil und die Rokokokirche. Unter Joseph II. wurde das Kloster aufgelöst, es war zuerst eine Porzellanfabrik, ging dann in Privatbesitz über. Erst 1925 kehrte wieder klösterliches Leben ein. Stift Engelszell wurde während des 2. Weltkrieges aufgehoben, sofort danach kehrten die Mönche zurück und begannen mit dem Wiederaufbau. Heute hat das Stift 10 Konventangehörige.
Unser Aufruf, Postkarten von Ihrem Stiftsbesuch zu senden, wirkt. Die ersten Karten treffen ein. Besonders freute uns die Post vom Stift Schlägl von 47 Tschernobyl-Kindern, die in Lacken zu Gast sind. Machen Sie mit bei der Aktion Sommerstift! Besuchen Sie ein Stift und senden Sie eine Karte an die Kirchenzeitung, Kapuzinerstr. 84, 4020 Linz.