Februar 1944 in einem Mühlviertler Dorf: Ein dunkelhäutiger US-Pilot muß mit seinem Fallschirm notlanden und findet in einem Bauernhaus bei der jungen Bäurin und dem alten Knecht Aufnahme.
Was sich danach auf dem Einödhof abspielt, ist der Stoff des Stücks „Notlandung“, das letztes Wochenende in Leopoldschlag uraufgeführt wurde und auf tatsächlichen Ereignissen beruht. Im Mittelpunkt steht die einfache Mühlviertler Bäuerin Barbara (dargestellt von Waltraud Staudach), die sich mutig gegen Korruption und Verfolgung, Unterdrückung, NS-Propaganda und Rassismus durchsetzt. In weiteren Rollen sind unter Regie von Heidelinde Leutgöb u. a. der Nigerianer Frank Oladeinde (bekannt aus „Kaisermühlenblues“), Herbert Baum und Helmut Gebeshuber zu sehen.
Autor der „Notlandung“ ist der Freistädter Fritz Fellner, der vor wenigen Jahren die 1945-Erlebnisse vieler Kirchenzeitungsleser/innen zum Buch „Passierschein und Butterschmalz“ redigierte. Aufführungsort ist die neuerrichtete „Grenzlandbühne“ in Leopoldschlag, einem Ort mit langer Theatertradition.
Aufführungen am 30. und 31. Juli sowie am 1. August um 20.30 Uhr, außerdem am 31. Juli um 16 Uhr. Eintritt: S 180,–. Vorverkauf: Tel. 07949/82 06