Dorothea Rammerstorfer organisierte bereits zum fünften Mal einen Erholungsaufenthalt für strahlengeschädigte Kinder aus Weißrussland (Tschernobyl-Opfer). Auch heuer beherbergten wieder 14 Gastfamilien in Niederwaldkirchen, St. Peter, Auberg, St. Veit, Haslach, Rohrbach, Julbach und Linz 22 Kinder, zwei Mütter und zwei Dolmetscherinnen einen Monat lang – bis 7. August. Sorgen bereiteten heuer einige Kinder durch ihren schlechten Gesundheitszustand. Doch sprangen viele helfend ein: So führte das Krankenhaus der Elisabethinen bei drei Kindern eine Schilddrüsenuntersuchung durch, Fachärzte, eine Apotheke und ein Optiker unterstützten in ihrem Bereich. Gegen Heimweh gab es viel gemeinsames Programm: Tierpark Altenfelden, MIVA-Fest in Stadl-Paura, Grillnachmittag, Grottenbahn des Pöstlingbergs . . . Nächstes Jahr könnte schon die 15-jährige Elena, die sehr gut Deutsch spricht, die Dolmetscherrolle übernehmen. Nächstes Jahr? – Ja sicher, Frau Rammerstorfer wird wieder einen Aufenthalt organisieren. Und sie hofft (wie viele andere, die die Caritas-Tschernobylaktion in ihrer Region durchführen.