Am 6. bzw. 9. August 1945 zündeten die Amerikaner über den beiden japanischen Städten Hiroshima und Nagasaki zwei Atombomben. 150.000 Menschen kamen ums Leben, die Städte waren fast völlig zerstört, jahrzehntelang dauern die Auswirkungen fort. Zum „Hiroshima-Tag“ haben Persönlichkeiten des christlichen Lebens Grußadressen an das Friedensbüro Wien gerichtet. Unter ihnen war auch Bischof Maximilian. Er sagte: „Angesichts der schrecklichen Zerstörung und der Verachtung menschlicher Würde, die in diesem Akt zum Ausdruck gekommen ist, möchte man am liebsten nur schweigen und gar keine Worte verschwenden. Dennoch weiß ich, dass es damit nicht genug ist. Wir müssen, auch in einem Staat wie Österreich, der gottlob atomwaffenfrei ist, alles tun, um unsere Nachbarstaaten, besonders aber die nuklearen Großmächte dazu zu bewegen, diese Mittel der Grausamkeit aus den Händen zu legen.“