„Frauen sind gleichwertig, aber anders“: Bei dieser immer wieder zu hörenden Behauptung ist nach Ansicht der Wiener Philosophin Herta Nagl-Docekal Vorsicht am Platz. Denn die Rede vom „Anderssein“ äußere sich oft in gerade die Frauen diskriminierenden Rollenzuweisungen. Nagl-Docekal sprach im Rahmen des Symposions „Was verändert feministische Theologie?“ an der Grazer Katholisch-theologischen Fakultät.