Der UNO-Sicherheitsrat hat in scharfer Form die bosnische Führung aufgefordert, die Umsetzung des Dayton-Friedensabkommens nicht weiter zu verzögern. Der Sicherheitsrat zeigte sich „erheblich verärgert“ darüber, dass die kroatischen und serbischen Vertreter in der bosnischen Staatsführung trotz gegenteiliger Erklärungen kaum ernsthafte Bemühungen zur Wiederansiedlung von Vertriebenen und zur Aussöhnung unternehmen. Damit bestätigte die UNO die Kritik der katholischen Kirche zum Friedensprozess.