Kurt Bergmann, „Chef“ von Nachbar in Not, dankte am 11. Februar den Lesern und Leserinnen der Kirchenzeitung für ihre Unterstützung der Kosovo-Hilfs-Aktion.
Wie viel haben Leser/innen der Kirchenzeitung für die Kosovo-Aktion von „Nachbar in Not“ gespendet? Das ist ein ganz namhafter Betrag von 879.828 Schilling, nur auf Grund der Erlagscheinbeilage in der Kirchenzeitung. Durch die wiederholte Nennung der Kontonummer und durch die Berichterstattung haben Sie ja auch noch ganz wesentlich zum Gesamtergebnis von zirka 550 Millionen Schilling beigetragen. Es war dies eine hervorragende Kooperation zwischen Zeitungen und ORF.
Was geschah mit dem Geld von „Nachbar in Not“? Mit den Spendengeldern konnten Flüchtlinge und Vertriebene im Österreich-Camp in Shkodra sowie in anderen Gebieten des Balkans mit lebensnotwendigen Hilfsgütern versorgt werden. Nach Beendigung des Krieges wurden Überlebens- und Aufbauprojekte im zerstörten Kosovo, vor allem in der Region Istok und Suva Reka, finanziert. Da ging es dann darum, in Häusern einen winterfesten Raum einzurichten. Nach dem offiziellen Abschluss der Aktion bin ich jetzt unterwegs zu den Partnern, um zu danken. So viel Zeit muss schon sein.