n Frauenpolitik Frauenlandesrätin Ursula Haubner (FPÖ) informierte anläßlich des Frauentags über die Inhalte der Frauenpolitik in Oberösterreich. Schwerpunkte der Arbeit liegen vor allem darin, die Eigenständigkeit von Frauen zu fördern. Wo es Bachnachteiligungen gibt, sollen diese aufgehoben werden. Die persönliche Wahlfreiheit des Lebensmodells soll für Frauen vergrößert und die Väter langfristig mehr in die Pflicht genommen werden.Wie das alles geschehen soll, das scheint manchmal unklar, zumal man sich bewußt ist, dass man hier in Oberösterreich nicht alles schaffen kann. „Wir wollen aber kein Matriarchat“, beruhigt Brigitte Lohnecker, Frauenbeauftragte der Stadt Linz, „sondern nur die gleichen Rechte und Pflichten – und nicht nur mehr Pflichten.“ Generell gilt es Frauen „fit und unberührbar“ zu machen, auch gegen alle Formen von Gewalt. Zur Zeit boomen Kurse für Wiedereinsteigerinnen, Beratung wird im ganzen Land geboten und genützt, das soll auch in Zukunft, wenn Bedarf vorhanden ist, so bleiben. Zusagen für Frauenprojekte im heurigen Jahr werden vom Land OÖ eingehalten, aber auch der Bund ist in Zukunft gefordert. Mit Sozialministerin Elisabeth Sickl hat Haubner schon gesprochen, mit der Bitte Frauenprojekte auch weiterhin zu fördern.
Einladung zur Podiumsdiskussion: „Braucht man(n) frau - Braucht frau mann?“ . 10. 3., 19 Uhr, Gasthaus Kirchenwirt, Pöstlingberg.Info und Anmeldung unter: 0732/77 20-5776.